Samstag, Dezember 23, 2006
Festliches Fotografieren ohne Blitz
- Stellen Sie den Blitz ab oder regeln Sie den eingebauten Blitz sehr stark runter
- Erhöhen sie die ISO Zahl auf mindestens 800 oder 1600 oder schalten Sie die Kamera in den Nachtmodus (Nachtpoträt). Die nun entstehende Körnung kann später durch bestimmte Tools herausgerechnet werden.
- Nehmen Sie ein Stativ und klappen Sie es nicht aus, sondern nutzen Sie es als Bewegungsdämpfer. Alleine dass es als Kontergewicht an ihrer Kamera befestigt ist, wird das Bild nicht so verwackelt aussehen lassen.
-Schalten Sie den untergeregelten Blitz auf den Modus "Zweiter Vorhang" oder auf Slow. Die Bewegung wird dann am Ende geblitzt und nicht am Anfang.
-Fotografieren Sie im RAW-Modus, wenn möglich. Lieber eine kleinere Belichtungszeit und dunklere Bilder als eine Verwacklung. Dunkle RAW Bilder können mit speziellen RAW-Programmen noch sehr viel heller gemacht werden als JPG.
Kleine Tipps, die Ihnen helfen sollten ohne viel Mühe stimmungsvolle Bilder zu fotografieren.
Donnerstag, Dezember 21, 2006
So gelingen Ihnen stimmungsvolle Weihnachtsfotos
Die Weihnachtsfeiertage bieten einmalige Gelegenheit zu stimmungsvollen Festtagsfotos. Damit Ihre Digitalkamera die Festtagsstimmung möglichst authentisch einfängt, beachten Sie einfach diese Tipps:
- Vergessen Sie nicht, den Akku Ihrer Kamera rechtzeitig aufzuladen und eine Speicherkarte mit genügend freier Kapazität einzulegen.
- Möchten Sie die besonders festliche Stimmung unterm dem Weihnachtsbaum bei Kerzenschein fotografieren? Dann verzichten Sie möglichst auf das Blitzlicht. Zwar erhalten Sie dann sehr lange Belichtungszeiten. Der dadurch entstehenden Verwacklungsgefahr begegnen Sie, indem Sie die größte Weitwinkelstellung Ihres Objektivs nutzen und die ISO-Empfindlichkeit höher einstellen. Oder verwenden Sie ein Stativ.
- Weihnachten bietet oftmals die einzige Gelegenheit eines Jahres, viele Familienmitglieder auf einem Foto aufzunehmen. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen!
- Nehmen Sie auch weihnachtliche Details auf – etwa eine besonders schmucke Christbaumkugel.
- Wenn Sie nach einem ausgedehnten Feiertags-Spaziergang mit Ihrer Kamera in die warme Stube zurückkehren, geben Sie dem Apparat eine halbe Stunde Zeit sich zu akklimatisieren. Unternehmen Sie nichts, wenn das Objektiv beschlagen sein sollte. Der Dunstschleier verschwindet nach einiger Zeit ganz von alleine.
Donnerstag, Dezember 07, 2006
Fototipp: Winterfotos ohne Pannen
Noch lässt der Winter auf sich warten. Doch wenn er sich dann von seiner schönsten Seite zeigt, bieten sich wieder einzigartige Fotomotive: Landschaften, wie mit Puderzucker bestäubt, von Raureif überzogene Pflanzen und hoffentlich festlich geschmückte Weihnachtsbäume. Wenn es dann winterlich kalt wird, beginnt für so manche Digitalkamera allerdings eine harte Zeit. Damit meine Kamera auch bei Eiseskälte zuverlässig funktioniert, helfen mir diese Tricks, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:
- Laden Sie die Akkus vor einem Ausflug in die Kälte komplett auf. Je kälter es ist, desto schneller geht der „Saft“ aus.
- Aus diesem Grund halte ich meine Kamera beim Winterspaziergang in der Innentasche meines Mantels bis zur ersten Aufnahme warm.
- Sobald Sie Ihre Kamera der Kälte ausgesetzt haben, dürfen Sie sie nicht mehr anwärmen. Es besteht nämlich jetzt die Gefahr, dass sich Kondenswasser auf der Linse (oder schlimmer: im Inneren des Apparats) niederschlägt.
- Übrigens: weiße Schneelandschaften irritieren die Belichtungsautomatik praktisch jeder Digitalkamera. Belichten Sie daher eine Stufe höher als die Kamera vorgibt – dann wird der Schnee strahlend weiß auf Ihren Fotos erscheinen – und nicht schmutzig-grau.
Quelle für Kopierstempel fixieren – so geht’s
Kennen Sie das? Sie übertragen mit dem Kopierstempel Bildteile auf eine Stelle, die Sie überdecken möchten. Auf einmal kopiert der Stempel just jene Pixel, die Sie eigentlich löschen möchten – die Kopierquelle wandert ja immer mit. Wenn Sie das nicht möchten, hilft dieser Trick:
- Wählen Sie in den Werkzeugoptionen des Kopierstempels Ausgerichtet.
- Klicken Sie bei gedrückter [Alt]-Taste an die Stelle, die als Quelle für die zu kopierenden Pixel dienen soll. Sie wird mit einem Fadenkreuz markiert.
- Malen Sie nun wie gewohnt mit gedrückter Maustaste über den zu retuschierenden Bereich. Wenn Sie nun die Maustaste loslassen, springt das Fadenkreuz an die ursprünglich markierte Position zurück.
Beeindruckende Online-Galerien in Photoshop Elements 5
Von allen Neuerungen, die Photoshop Elements 5 bietet, haben mich die interaktiven Online-Alben am meisten begeistert. Sie erlauben, Ihre Fotos auf bisher nie dagewesene Weise im Internet (oder auch auf dem eigenen PC) zu präsentieren. Etwa als klassisches Foto-Album, das Sie richtig durchblättern können. Vielleicht probieren Sie’s selber einmal aus – ein interaktives Online-Album ist schnell erstellt:
- Zunächst legen Sie eine Sammlung an, in die Sie die Fotos Ihres Online-Albums aufnehmen. Klicken Sie rechts oben auf Sammlungen und dann auf Neu. Als Namen für die neue Sammlung nehmen Sie zum Beispiel Internet-Galerie.
- Ziehen Sie nun die Bilder, die Sie zeigen möchten, mit der Maus auf das Sammlungssymbol Internet-Galerie.
- Die Reihenfolge Ihrer Fotos legen Sie ganz einfach so fest: Doppelklicken Sie auf das Sammlungssymbol Internet-Galerie. Jetzt werden nur noch Ihre ausgewählten Fotos angezeigt. Ziehen Sie in die gewünschte Reihenfolge.
- Möchten Sie zu Ihren Fotos Kommentare oder Erläuterungen im Online-Album anzeigen? Dann geben Sie den entsprechenden Text in Eigenschaften-Palette im Register Allgemein unter Bildtitel ein.
- Und so entsteht Ihre Fotogalerie: Klicken Sie auf Datei, Erstellen, Fotogalerien. Unter Typ wählen Sie Interaktiv. Wählen Sie dann die gewünschte Form aus, etwa Sammelbuchseiten.
- Wählen Sie die Vorgabe Bildtitel einblenden. Mit einem Klick auf Vorschau im Browser können Sie Ihr Werk nun bereits vorab begutachten.
- Geben Sie abschließend im Feld Galerie speichern unter einen Dateinamen ein und legen Sie nach einem Klick auf Durchsuchen einen Speicherort fest. Jetzt noch ein Klick auf Speichern und Ihre Galerie ist fertig!
So begradigen Sie einen schiefen Horizont auf die Schnelle
Mir passiert es schon einmal beim Fotografieren, dass ich im Eifer des Gefechts meinen Apparat nicht ganz gerade halte. Wenn dann der Horizont schief durchs Bild läuft, stört das auf einigen Aufnahmen doch deutlich. Photoshop Elements bietet zum Glück ab der Version 4 das Gerade-ausrichten-Werkezug – mit dessen Hilfe rücken Sie Ihr Foto ohne Federlesen gerade:
- Schalten Sie das Gerade-ausrichten-Werkzeug ein und aktivieren Sie in den Optionen Freistellen zum Entfernen des Hintergrunds.
- Ziehen Sie bei gedrückter Maustaste eine Linie, die exakt dem schiefen Horizont folgt. Sobald Sie die Maustaste loslassen, dreht Photoshop Elements das Foto in die richtige Lage und schneidet es zu.
Tipp: Wenn Sie Ihre Aufnahme nur drehen möchten, ohne dass sie automatisch zugeschnitten wird, wählen Sie in den Werkzeugoptionen des Gerade-ausrichten-Werkzeug die Einstellung Arbeitsfläche anpassen bzw. Größe der Arbeitsfläche anpassen in Photoshop Elements 5.
Wie Sie einen ausgewählten Bildausschnitt drucken
Hin und wieder kommt es vor, dass ich nur einen Ausschnitt aus einer Aufnahme drucken möchte. Photoshop Elements ermöglicht mir das, ohne dass ich mein Foto dazu zunächst zuschneiden müsste. Probieren Sie es doch einmal selbst:
- Ziehen Sie mit dem Werkzeug Auswahlrechteck einen Rahmen um den gewünschten Bildausschnitt auf. Wichtig: Photoshop Elements erlaubt nur, rechteckige Auswahlen zu drucken – mit einer elliptischen Auswahl oder gar einer frei geformten klappt’s leider nicht.
- Rufen Sie mit Datei, Drucken den Druckdialog auf.
- Schalten Sie die Option Auswahlbereich drucken ein. In der Druckvorschau sehen Sie jetzt nur noch den gewählten Bildausschnitt.
- Passen Sie gegebenenfalls noch die Ausgabegröße an. Dazu geben Sie unter Höhe bzw. Breite das gewünschte Maß ein.
- Klicken Sie auf Drucken – fertig!
Donnerstag, November 23, 2006
Ein natürlicher Teint für Ihre Porträtaufnahmen
- Aus dem Menü Überarbeiten wählen Sie Farbe anpassen und dann Farbe für Hautton anpassen.
- Klicken Sie nun in eine Hautzone – sofort wirkt das Gesicht natürlicher. Sollten Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein, wählen Sie einfach eine andere Hautpartie aus.
- Jetzt können Sie die Korrektur weiter verfeinern: Stellen Sie zum Beispiel mit den Reglern Bräunung und Rötung einen anderen Ton für den Teint ein. Oder korrigieren Sie mit dem Regler Farbtemperatur den Farbton des gesamten Fotos.
Freitag, November 10, 2006
Der Fototipp zum gefühlten Winter
Der Belichtungsmesser der Kamera ist meist auf einen Wert von ca. 18 % Grau geeicht. Bei der Messung der Helligkeit geht die Kamera davon aus, dass die Mischung aller Helligkeiten diesen Wert ergibt. Schaut man sich die unkorrigierten Ergebnisse an, wirken die Bilder oft zu dunkel und der Schnee ist nicht weiß, sondern grau. Helfen Sie Ihrer Kamera auf die Sprünge und stellen Sie gezielt eine Überbelichtung von 1-2 Blenden ein. Der Schnee ist wieder weiß!
Die Mittagszeit ist bei klarem Himmel eine undankbare Fotozeit, hartes senkrecht einfallendes Sonnenlicht nimmt dem Schnee den Kontrast, ohne Struktur wirken die Landschaften und Formationen schwach. Die beste Tageszeit ist etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang, wenn schräg einfallendes Licht dem Schnee durch Licht und Schatten förmlich Leben einhaucht.
Nehmen Sie auf jeden Fall Ihr Makroobjektiv mit, wenn Sie eines besitzen, die schönsten Details finden Sie oft im Kleinen. Ein Waldpilz mit Schneehaube, ein rotes Blatt mit Raureif oder die wundersamen Eisgebilde, die am Rande von Gewässern wachsen, lassen sich von „ganz nah“ am schönsten fotografieren.
Donnerstag, November 09, 2006
Fototipp: Wie Sie den Vollmond perfekt aufs Bild bannen
Der Mond wirkt auf Fotos umso beeindruckender, je länger die Brennweite ist. Fahren Sie also Ihr Zoomobjektiv bis zum Anschlag in die Telestellung.
In der dunklen Nacht müssen Sie mit langen Belichtungszeiten rechnen. Montieren Sie Ihre Kamera auf ein Stativ und stellen Sie gegebenenfalls eine hohe ISO-Empfindlichkeit ein.
Achten Sie darauf, dass Ihre Belichtungszeiten nicht länger als 1/10s werden. Der Mond bewegt sich nämlich und wird bei längeren Belichtungszeiten nicht mehr als kreisrunde Scheibe abgebildet.
Der sehr helle Mond am dunklen Nachthimmel bringt den Belichtungsmesser in der Kamera aus dem Tritt – sie wird das Foto zu hell belichten, sodass der Mond nur als überstrahlter, weißer Fleck im Bild erscheint. Reduzieren Sie die Belichtung um -2 bis -3 Blendenstufen.
Wie Sie die Speicherauslastung für Photoshop Elements 5 optimal einstellen
- Öffnen Sie mit dem Tastengriff [Strg[+[K] die Voreinstellungen.
- Oben im Klappmenü der Voreinstellungen wechseln Sie zu Zusatzmodule und virtueller Speicher. Im Abschnitt Arbeitsvolumes steuern Sie, wohin Photoshop Elements Daten auslagert, die nicht mehr in den Arbeitsspeicher passen. Hat Ihr Rechner mehrere Festplatten oder eine Festplatte mit mehreren Partitionen, dann geben Sie gleich mehrere Laufwerke an. Mindestens 500 Megabyte freier Platz sollten zustandekommen.
- Im Feld Erstes nehmen Sie ein schnelles Laufwerk mit viel freiem Speicherplatz, wenn möglich nicht die Windows-Partition (das ist meist Laufwerk C). Falls vorhanden, geben Sie noch weitere Laufwerke an.
- Nach einem Klick auf Nächste erreichen Sie den Abschnitt Arbeitsspeicher und Bildcache. Sie sehen, dass sich Photoshop Elements vom verfügbaren Arbeitsspeicher zunächst nur 55 % sichert. Diesen Wert erhöhen Sie auf 75 %. Das bringt gerade bei Rechnern mit wenig Arbeitsspeicher ein Plus an Geschwindigkeit. Gehen Sie aber nicht über 80 % hinaus, sonst geht anderen Programmen die Puste aus.
- Klicken Sie auf OK, schließen Sie Photoshop Elements und starten Sie das Programm neu.
Blitzschnelle Kontrastkorrektur per Einstellungsebene
- Nachdem Sie Ihr Foto im Editor geöffnet haben, wählen Sie Ebene, Neue Einstellungsebene, Tonwertkorrektur. Klicken Sie im Dialog Tonwertkorrektur auf OK, ohne die Helligkeit oder den Kontrast anzupassen.
Markieren Sie in der Ebenenpalette die Einstellungsebene Tonwertkorrektur. Wählen Sie dann den Überblendmodus Weiches Licht.
Schlagartig erhält Ihr Bild mehr Kontraste. Falls es nun zu hart wirkt, regulieren Sie einfach die Deckkraft der Einstellungsebene von 100% auf einen niedrigeren Wert.
Montag, Oktober 23, 2006
So lassen Sie Ihre Porträt-Aufnahme sanfter erscheinen
Mit Photoshop Elements ist es zum Glück kein Hexenwerk, Porträts etwas abzusoften und sanfter erscheinen zu lassen. Der Trick dabei: Für jede Bildpartie lässt sich die ursprüngliche Schärfe leicht wiederherstellen. So können Sie etwa den strahlenden Glanz der Augen beibehalten.
Probieren Sie es doch selbst einmal aus:
- Duplizieren Sie Ihr Porträt mit [Strg]+[J] auf eine neue Ebene 1.
- Markieren Sie die Ebene 1 und wählen Sie Filter, Weichzeichnungsfilter, Gaußscher Weichzeichner. Stellen Sie den Radius auf 1,8 Pixel ein.
- Das Foto wirkt zunächst arg soft. Korrigieren Sie nun den Weichzeichnungseffekt an Bildpartien wie Mund, Augen und Nase: Wählen Sie das Werkzeug Radiergummi und stellen Sie es auf eine Deckkraft von etwa 30 Prozent ein. Malen Sie nun über die Bildbereiche, die Sie etwas schärfer haben möchten. Durch mehrmaliges Übermalen erhöhen Sie die Schärfe weiter.
Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, verschmelzen Sie mit [Strg]+[J] die Ebenen zu einer Hintergrundebene.
Donnerstag, Oktober 12, 2006
Wie Sie eine malerische Nebelstimmung gekonnt fotografieren
- Zunächst einmal sollten Sie Ihre Kamera an die besonderen Lichtbedingungen anpassen. Das einheitliche Grau bringt die Belichtungsautomatik schnell aus dem Tritt. Korrigieren Sie die Belichtung um 0,5 bis 1 Blendenstufe nach oben.
- Bei Nebelwetter fehlen jegliche Kontraste. Sorgen Sie durch eine geeignet Motivauswahl selber für kontrastreiche Fotos. Dazu können Sie etwa ein dunkles Objekt in den Vordergrund mit aufnehmen (einen Zaunpfahl, eine alte Landmaschine oder was sich eben bietet).
- Kontrollieren Sie das Histogramm Ihrer Fotos auf dem Kameradisplay. Wenn sich an den äußeren Rändern keine Ausschläge zeigen, ist Ihre Aufnahme kontrastarm. Erhöhen Sie eventuell die Voreinstellungen für Kontrast auf +1. Oder heben Sie den Kontrast später in Photoshop Elements an.
- Nebel ist oft nicht beständig. Achten Sie genau darauf, ob er sich lichtet und vielleicht hier und da die Sonne schon durchspitzt. Besonders reizvoll wirken Fotos, auf denen der Vordergrund schon von der Sonne beschienen wird, während der Hintergrund noch im Nebel versinkt.
Wie Sie die „Weiche Auswahlkante“ gekonnt nutzen
Photoshop Elements bietet bereits in den Optionen der Auswahlwerkzeuge die Möglichkeit, eine weiche Auswahlkante festzulegen. Belassen Sie aber besser die Einstellung unter Weiche Kante auf 0 und soften Sie den Rand Ihrer Auswahl erst ab, nachdem diese festliegt. Denn eine in den Werkzeugoptionen gesetzte weiche Kante wirkt sich auch an den Bildrändern aus – was aber meist nicht erwünscht ist.
Und so soften Sie eine Auswahlkante nachträglich ab:
Gehen Sie auf Auswahl, Weiche Auswahlkante.
Geben Sie den gewünschten Radius ein – meist reicht ein Wert von 1-3 Pixel.
Wie sich die weiche Kante auf Ihre Auswahl auswirkt, lässt sich mit einem Blick nicht feststellen. Ich helfe mir mit diesem Trick:
Löschen Sie die Auswahl mit der Taste [Entf]. Jetzt können Sie sehen, ob die weiche Kante wie gewünscht funktioniert.
Nehmen Sie das Löschen mit [Strg]+[Z] zurück.
Falls die weiche Kante noch nicht Ihren Vorstellungen entspricht, ändern Sie sie. Wiederholen Sie ggf. die Schritte 1 und 2, um die Auswahl erneut zu prüfen.
Kontraste verstärken – per „Unscharf maskieren“
- Rufen Sie unter Filter, Scharfzeichnungsfilter den Befehl Unscharf maskieren auf
- Wählen Sie folgende Einstellungen:
- Schärfe = 30%
- Radius = 45%
- Schwellenwert = 0
Tipp: Mit diesen Einstellungen in Unscharf maskieren lassen sich auch Fotos aufbrezeln, die von nicht so hochwertigen Objektiven etwas weich aufgenommen wurden.
Donnerstag, September 28, 2006
Fototipp: Wenn der Herbst die schönsten Farben malt
- Besonders kräftig stahlen herbstliche Farben im Licht der Morgensonne oder am frühen Abend. Vielleicht brechen Sie einmal eine halbe Stunde früher ins Büro auf und nutzen die Zeit für ein paar Herbstfotos.
- Wenn Ihnen besonders prächtige Farben unterkommen, zögern Sie nicht mit der Aufnahme. Bereits am nächsten Tag können die Blätter schon verdorrt sein und sich in eintönigem Braun präsentieren.
- Besonders eindrucksvoll wirken Herbstfotos mit vielen Farbschattierungen. Die finden Sie eher in einem Park mit vielen verschiedenen Pflanzen als in einem Wald.
- Herbst steht auch für Vergänglichkeit. Wenn Sie gerne alte Gebäude oder Burgruinen fotografieren, heben herbstliche Farben die Wirkung dieser Motive hervor.
- Werfen Sie auch einmal einen Blick aufs Detail. Ein einsames Blatt an einem Baum oder eine Kastanie auf dem Boden können auch ein sehr schönes Motiv abgeben.
Einstellungsebenen bewahren Ihre Fotos vor groben Bearbeitungsfehlern
- Um andere Einstellungen für Ihre Korrektur zu testen, doppelklicken Sie einfach auf das Symbol der Einstellungsebene in der Ebenenpalette.
- Für einen Vorher-/Nachhervergleich schalten Sie die Einstellungsebene mit einem Klick auf das Augensymbol in der Ebenenpalette aus bzw. ein.
- Um die Wirkung der Korrektur abzuschwächen, reduzieren Sie die Deckkraft.
- Experimentieren Sie auch einmal mit anderen Füllmethoden als Normal.

