Donnerstag, August 31, 2006

Rahmen Sie Ihre Fotos ein, am besten bereits bei der Aufnahme

Verzieren Sie Ihre Fotos gerne mit einem schmucken Bilderrahmen? Ich mag eingerahmte Fotos auch sehr gerne. Mir dauert es allerdings oft zu lange, bis ich in Photoshop Elements einen Rahmen gebastelt habe, der so richtig zu meinem Motiv passt. Stattdessen sehe ich zu, dass ich den Rahmen gleich mitfotografiere. Damit meine ich jetzt nicht ein schnödes Rechteck, sondern einfach in der Natur vorhandene Rahmenelemente. Probieren Sie es doch selbst einmal aus:



Werfen Sie in alten Gebäuden wie Burgen, Schlösser und Kirchen einmal einen Blick durch ein Fenster oder eine Schießscharte. Beziehen Sie diese Öffnung dann ruhig mit in Ihr Foto ein. Belichten Sie die Szene dabei so, als würden Sie es ohne Vordergrund aufnehmen. So gerät der Rahmen dunkel oder gar nur als schwarze Silhouette auf Ihr Foto.

Auch der Blick durch das Fenster von Fahrzeugen kann spannende Rahmen erzeugen, die die Bildaussage noch verstärken. Etwa, wenn Sie einen Hafen von der Brücke eines Schiffes aus fotografieren. Oder Ihre Kamera durch das Fenster einer Dampflok auf die Gleislandschaft richten. In diesem Fall könnte es angebracht sein, mit dem Blitz auch einmal den Vordergrund aufzuhellen.

Sie kennen ein Haus mit besonders hübschen Fenstern oder Türen? Das eignet sich prima für Personenfotos. Lassen Sie die Personen einfach durch das Fenster blicken – es rahmt Ihr Bild ganz automatisch ein.

Aber auch der Blick vom Waldrand auf eine Wiese kann Ihr Foto auf natürliche Weise einrahmen. Beziehen Sie einfach ein paar Blätter oder Zweige am Bildrand mit in Ihre Komposition ein.  

Ebenen ein- oder ausschalten – so geht’s blitzschnell

Bei komplexeren Montage- oder Optimierungsaufgaben sammelt sich schnell eine ganze Handvoll Ebenen an. Mir passiert es dann manchmal, dass ich gar nicht mehr genau weiß, wozu ich jede einzelne Ebene eigentlich angelegt habe. Glücklicherweise lässt mich Photoshop Elements hier nicht im Stich: Ebenen kann man nämlich ganz schnell aus- und wieder einschalten:

Eine sichtbare Ebene kennzeichnet Photoshop Elements mit einem symbolisierten Auge neben der Ebenenminiatur. Klicken Sie auf das Augensymbol, um die Ebene abzuschalten. Mit einem erneuten Klick schalten Sie sie wieder ein.
Sie möchten alle Ebenen bis auf eine bestimmte ausblenden? Dann klicken Sie bei gedrückter [Alt]-Taste auf das Augensymbol der Ebene, die Sie sehen möchten.

Viele weitere praktische Tipps & Tricks finden Sie auch in Photoshop Elements professionell nutzen, dass Sie jetzt hier 30 Tage lang kostenlos testen können. Die erste Ausgabe und die Geschenk-CD dürfen Sie auf jeden Fall behalten!

Für schwierige Fälle: Belichtungskorrektur per Tonwertangleichung

Dieser Tage habe ich eine schöne Porträtaufnahme von meiner Nachbarin im sommerlichen Garten aufgenommen. Dummerweise hat die Kamera das Bild nach meinem Geschmack etwas zu knapp belichtet: Das Gesicht ist mir auf der Aufnahme zu dunkel geraten – dafür zeigte sich der Sommerhimmel in intensivem Blau.

Das Histogramm der Aufnahme erstreckte sich schön gleichmäßig vom kleinsten bis zum höchsten Wert, an den Rändern war es nicht beschnitten. Technisch betrachtet stimmt die Belichtung des Fotos. Und so hat auch der Befehl Auto-Tonwertkorrektur Kontrast und Helligkeit des Bildes nicht angetastet. Also habe ich es mit Tiefen/Lichter probiert. Doch dabei wurde mit dem Gesicht auch der Himmel aufgehellt.

In solch schwierigen Fällen probieren Sie doch einmal, mit der Tonwertangleichung gezielt nur die gewünschten Bildpartien aufzuhellen:

  • Nachdem Sie das Bild geöffnet haben, duplizieren Sie es mit der Tastenkombination [Strg]+[J] auf die neue „Ebene 1“.
  • Wählen Sie mit Lasso die zu korrigierende Bildpartie grob aus. Achten Sie darauf, keine extrem hellen oder dunklen Bildpartien mit in die Auswahl einzubeziehen.
  • Jetzt rufen Sie über Filter, Anpassungsfilter die Tonwertangleichung auf. Schalten Sie in deren Dialogbox die Vorgabe Tonwertangleichung für gesamtes Bild ausgehend vom Auswahlbereich ein und klicken Sie auf OK.
  • Jetzt wirkt das gesamte Foto heller. Die gewünschte Helligkeit stellen Sie über den Deckkraftregler der „Ebene 1“ ein.
  • Zum Schluss radieren Sie in der „Ebene 1“ die Bildpartien weg, die Sie nicht aufhellen möchten – also zum Beispiel den Himmel: Dazu nehmen Sie den Radiergummi und stellen eine weiche Kante ein (die Vorgabe Rund weich 200 Pixel eignet sich oft) und eine Deckkraft von 20 bis 30 Prozent. Je öfter Sie mit dem Radiergummi über eine Stelle fahren, desto stärker schwächen Sie hier die Wirkung der Tonwertangleichung ab

Freitag, August 18, 2006

Download-Tipp: beste Digitalbilder durch kostenlose Broschüre

Rund um die Digitalfotografie gibt es eine Vielzahl von Fachbegriffen, deren genaue Kenntnis eben auch die Qualität der Bilder erheblich beeinflusst. Daher bietet die Firma Olympus eine kostenlose Broschüre „ABC der Digitalfotografie“ an. Auf rund 150 Seiten erwerben Sie Know-how über alle wichtigen Zusammenhänge der Digitalfotografie und können insbesondere auch die Inhalte unverständlicher Handbücher der Digitalkameras besser durchblicken.

Die Broschüre wird in Form einer PDF-Datei angeboten, Sie benötigen also den Adobe Reader für die Darstellung oder den Ausdruck. Sie finden das „ABC der Digitalfotografie“ an folgendem Link: http://www.olympus.de/consumer/images/Handbuch_Digitalfotografie_de.pdf

Donnerstag, August 17, 2006

Rot geblitzte Augen automatisch korrigieren

Kürzlich kam eine Kollegin mit einer Speicherkarte volle Fotos von der letzten Betriebsfeier bei mir vorbei. Auf fast jedem zweiten Bild verunzierten rote Kaninchenaugen die Partygäste. Trotz aller technischen Tricks wie Vorblitze lassen sich die roten Augen beim Blitzen oft nicht vermeiden. Adobe hat sich dieses Problems besonders angenommen und Photoshop Elements 4 gleich ein ganzes Bündel an Funktionen spendiert, die rote Augen vollautomatisch korrigieren können:

  • Bereits beim Übertragen der Fotos auf Ihren PC können Sie die hässlichen roten Augen loswerden. Schalten Sie dazu einfach im Foto-Downloader die Option Rote Augen automatisch korrigieren ein.
  • Im Organizer geht’s auch: Markieren Sie die die gewünschten Fotos und drücken Sie dann die Tastenkombination [Strg]+[R].
  • In der Schnellkorrektur finden Sie unter dem Regler Intelligente Korrektur die Zeile Rote Augen korrigieren. Klicken Sie hier auf die Schaltfläche Auto.
  • Auch das Rote-Augen-Werkzeug im Standardeditor arbeitet vollautomatisch. Wählen Sie dieses Werkzeug aus und klicken Sie in der Optionsleiste auf Automatisch.

Donnerstag, August 03, 2006

Organizer-Tipp: Tag oder Sammlung – was verwaltet besser?

Der Organizer bietet zur Verwaltung Ihrer Fotos gleich zwei verschiedene Kriterien, nämlich Tags (Stichworte) und Sammlungen. In letzter Zeit werde ich nun häufiger gefragt, was sich besser zur Ordnung des Bildarchivs eignet. Diese Frage lässt sich gar nicht so einfach beantworten, denn Tags und Sammlungen schließen sich nicht aus. So könnte ein Foto durchaus mit dem Tag „Blumen“ versehen sein und zusätzlich in der Sammlung „Kalender 2006“ auftauchen. Vielleicht machen Sie’s wie ich:


Tags eignen sich am besten als generelles Sortierkriterium für Ihr gesamtes Foto-Archiv. Typische Tags sind „Blumen“, „Landschaften“ „Oldtimer“, aber auch „Tante Trude“ oder „Urlaub 2006“. Sie können so viele Tags an Ihre Fotos anhängen, wie Sie möchten und dann Ihr Archiv besonders detailliert durchsuchen.

Sammlungen enthalten Fotos, die Sie für besondere Projekte ausgewählt haben und nur vorübergehend aussortieren möchten. Etwa für eine Diaschau. Oder Sie möchten eine Handvoll Fotos vom letzten Betriebsausflug an Ihre Kollegen verschicken? Dann nehmen Sie diese Auswahl in eine Sammlung „Betriebsausflug“ auf. Nachdem Sie die Bilder alle verschickt haben, können Sie die Sammlung wieder löschen.

Wie Sie Farbfehler exakt mit der Pipette beheben

Vor einiger Zeit habe ich am späten Abend eine Reihe von Fotos auf dem Flughafen aufgenommen. Im Inneren des Terminalgebäudes sorgten Hunderte von Neonröhren für fast taghelles Licht. Und auch die geparkten Flugzeuge waren von überdimensionierten Halogenlampen bestens ausgeleuchtet.

Wieder zuhause war meine Enttäuschung dann groß: Fast alle Aufnahmen waren deutlich grünstichig geraten. Offensichtlich hatte der automatische Weißabgleich meiner Kamera nicht richtig funktioniert. Doch Schaden macht klug. Und so stelle ich den Weißabgleich mittlerweile von Hand auf „Neonlicht“ ein, falls es nötig sein sollte. Und die grünstichigen Aufnahmen konnte ich mit Photoshop Elements folgendermaßen noch retten:

  1. Rufen Sie aus dem Menü Überarbeiten die Befehlfolge Beleuchtung anpassen, Tonwertkorrektur auf
  2. Schalten Sie im Dialog Tonwertkorrektur mit einem Klick die Pipette Weißpunkt setzen ein.
  3. Klicken Sie mit der Pipette auf die hellste Stelle im Bild, die weiß erscheinen soll.
  4. Nehmen Sie nun die Pipette Graupunkt setzen. Mit ihr Klicken Sie auf eine Stelle im Foto, die grau erscheinen soll. Photoshop Elements passt die Farbwiedergabe augenblicklich an. Sollten Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein, probieren Sie es an einer anderen Stelle im Bild.

Mittwoch, August 02, 2006

Adieu, Automatik!

Sie fotografieren hauptsächlich mit dem Automatik-Modus Ihrer Spiegelreflex- oder Bridge-Kamera? Dann verschenken Sie die Möglichkeit, Ihre Bilder noch zu verbessern.

Der Automatik-Modus einer Digitalkamera - egal, ob Kompakt- oder Spiegelreflexmodell - ist schon eine tolle Sache. Er ist einfach zu bedienen und liefert in der Regel gute Ergebnisse. Doch wieso geben Sie sich mit "gut" zufrieden, wenn Sie mit ein paar Handgriffen auch "besser" haben können? Wir zeigen Ihnen, wie es geht - und Sie werden Ihren Spaß daran haben!


1. Optimale Bildbearbeitung: RAW statt JPG

Normalerweise speichern Digitalkameras Bilder im JPG-Format ab. Das ist praktisch, weil Sie Ihre Bilder dann auf jedem beliebigen Rechner sofort ansehen können. Außerdem belegen die komprimierten JPGs in der Regel wenig Platz auf der Speicherkarte. Spiegelreflex- und viele Oberklasse-Kameras bieten neben dem JPG- auch das RAW-Format an. RAW-Bilder - auf Deutsch auch Rohbilder oder Rohdaten genannt - sind unkomprimiert und enthalten unbearbeitete Bildinformationen, also Daten, die direkt vom CCD- oder CMOS-Sensor kommen und die nicht erst die kamerainterne Signalverarbeitung durchlaufen. Die Einstellungen, die Sie für eine Aufnahme gewählt haben, legt die Kamera in einer separaten Datei ab. Das hat den Vorteil, dass Sie Bildparameter wie Weißabgleich, Farbsättigung oder Kontrast sogar nach der Belichtung noch verändern und dadurch etwa eine Überbelichtung, Rauschen oder einen Farbstich vermeiden können. Allerdings benötigen Sie dazu ein spezielles RAW-Konvertierungsprogramm, das der Hersteller Ihrer Kamera bereitstellt.

Haben Sie Ihre RAW-Bilder auf den Rechner übertragen, werden Sie feststellen, dass diese eher unspektakulär aussehen - flau, unscharf und wenig ansprechend. Mit Hilfe der Konvertierungs-Software haben Sie jedoch die Möglichkeit, Schärfe, Farben, Kontrast und alle anderen Parameter Schritt für Schritt Ihren Wünschen anzupassen. Und dies weit besser, als die Kamera dies gemacht hätte.
RAW-Bilder warten zudem mit mehr Farb- und Helligkeitsinformationen auf als JPGs, da die Kamera sie statt mit 8 mit 12 Bit Farbtiefe aufnimmt. Das bedeutet, dass einem Bild anstelle von 256 (2 hoch 8) 4096 (2 hoch 12) Helligkeitsstufen zur Verfügung stehen. Das kommt Ihnen vor allem dann zugute, wenn Sie den Kontrast eines Bildes optimieren müssen.

Ein weiterer Vorteil von RAW-Bildern liegt darin, dass sie unkomprimiert sind und daher keine daraus resultierenden Artefakte kennen. Auch für Vergrößerungen eignen sie sich besser als ihre komprimierten JPG-Kollegen. Und im Vergleich zu TIFF-Bildern, die ebenfalls nicht komprimiert sind, brauchen RAW-Daten viel weniger Speicherplatz.

2. Die Nummer Sicher: Manueller Weißabgleich
Haben Sie bei Ihrer Kamera den automatischen Weißabgleich aktiviert, kann es vorkommen, dass bei Aufnahmen mit schwierigen Lichtverhältnissen - etwa einer wolkenverdeckten Sonne oder bei Glühbirnen- beziehungsweise Neonlicht - weiße Flächen einen deutlichen Farbstich bekommen. Dieser entsteht, weil die verschiedenen Lichtquellen unterschiedliche Farbtemperaturwerte haben. Beim Licht von Glühbirnen etwa bekommen weiße Flächen einen deutlichen Gelb- bis Rotstich, Leuchtstofflampen färben Bilder dagegen grün. Um diesen Verfärbungen entgegenzuwirken, besitzt jede Digitalkamera einen Weißabgleich, der das Gerät an die Farbtemperatur der Lichtquelle anpasst. Er gewichtet die einzelnen Farbkanäle (RGB = Rot, Grün, Blau) neu, so dass eine weiße Fläche auf dem Bild auch weiß erscheint.

Der Weißabgleich lässt sich auf verschiedene Arten einsetzen. Einmal können Sie die Weißabgleichsmodi der Situation anpassen, also etwa bei Glühbirnenlicht die entsprechende Option aktivieren. Die meisten Kameras bieten Optionen für "Tageslicht“ in verschiedenen Ausführungen (etwa sonnig, schattig, wolkig), „Kunstlicht“ und „Leuchtstoffröhre“. Außerdem haben Sie zumindest bei SLRs die Möglichkeit, die Farbtemperatur selbst einzustellen - im Fall der Canon EOS 30D etwa von 2800 bis 10.000 Kelvin.

Sind Sie mit dem Ergebnis immer noch nicht zufrieden oder möchten kein Risiko eingehen, nehmen Sie den manuellen Weißabgleich, den jede DSLR- und auch teurere Kompaktkamera anbietet. Wie Sie den manuellen Weißabgleich durchführen, lesen Sie am besten im Handbuch Ihrer Kamera nach. Falls Sie die Anleitung nicht zur Hand haben, versuchen Sie folgende Methode: Wählen Sie den manuellen Weißabgleich über das Kameramenü. Fotografieren Sie nun ein weißes Blatt Papier möglichst großflächig ab, wobei Sie die gleiche Lichtquelle wählen, die Sie für Ihr eigentliches Motiv auch verwenden wollen. Nehmen Sie für den manuellen Weißabgleich aber nur ungebleichtes Papier, da manche Aufheller Papier leicht blau färben, was die Justierung zunichte macht.

3. Spot oder Matrix: Die passende Belichtungsmessung
Jede Digitalkamera besitzt einen Belichtungsmesser, sprich eine Messzelle, die das vorhandene Licht für jede Aufnahme misst und in ein elektronisches Signal umwandelt. Die Kamera wertet dieses Signal aus und stellt entsprechend Verschlusszeit und Blende ein. Bei SLR- und Bridge-Kameras können Sie die Art der Belichtungsmessung an das Motiv anpassen. So stehen normalerweise drei Möglichkeiten zur Verfügung: Matrix- beziehungsweise Mehrfeldmessung, mittenbetonte Integralmessung und Spotmessung. Besondere Varianten wie beispielsweise die schattenbasierte Spotmessung kommen zwar bei Spiegelreflexkameras auch vor. Sie sind jedoch bei Bridge-Kameras eher selten zu finden, weshalb wir sie außen vor lassen.

Welche Messart für Ihr Motiv die richtige ist, hängt von seiner Beschaffenheit beziehungsweise Ihre Risikofreude ab. Am sichersten ist die Matrix- oder Mehrfeldmessung. Da die Kamera hier das Motiv in mehrere Felder unterteilt und einzeln ausmisst, lassen sich Kontrast und Helligkeit einer Aufnahme recht zuverlässig feststellen. Hat Ihr Motiv keine großen Helligkeits- und Kontrastschwankungen, sollten Sie die mittenbetonte Integralmessung nehmen. Sie sorgt außerdem dafür, dass die Kamera die Belichtungszeit auf das Motiv im Vordergrund und nicht auf die Helligkeit des Hintergrunds abstimmt. Bei der Spotmessung richtet die Kamera die Belichtung lediglich auf einen kleinen Teil des Bilds aus. Dieser Messtyp kommt Ihnen zugute, wenn Sie Gegenlichtaufnahmen machen.

4. Histogramm: Nützlicher Helfer
Möchten Sie möglichst schon vor dem Auslösen herausfinden, ob ein Bild über- oder unterbelichtet ist, sollten Sie das Histogramm Ihrer Kamera zuschalten. Sie aktivieren diese Funktion in der Regel mit dem gleichen Knopf, mit dem Sie auch die Bildschirmanzeige bestimmen. Das Histogramm zeigt Ihnen an, wie es um die Belichtung ihres Bildes bestellt ist, indem es den Bereich vom hellsten Weiß bis hin zum tiefsten Schwarz angibt und mit Balken darstellt, wie oft jeder einzelne Helligkeitswert im Bild vorkommt. Dabei gilt: Je höher ein Balken in der Grafik ausschlägt, desto häufiger kommt der Wert vor. Sind also beispielsweise auf der Weiß-Seite die Balken sehr hoch, ist das Bild überbelichtet, und Sie sollten die Belichtung korrigieren. Zeigt die Schwarz-Seite sehr hohe Balken, ist das Bild vermutlich zu dunkel.

Freitag, Juli 21, 2006

Photoshop: Kräftige Farben per Lab-Trick

Man kann es drehen und wenden, wie man will: In manchen Aufnahmesituationen produziert die beste Kamera Bilder mit flauen Farben. Oder ein bestimmtes Motiv ist von Natur aus nicht derart farbenfroh, wie man es sich vorstellt. Hier kann man mit diesem einfachen Trick in Photoshop nachhelfen:

  1. Nachdem Sie das Foto in Photoshop geöffnet haben, ändern Sie dessen Modus in „Lab“ („Bild, Modus, Lab-Farben“).
  2. Legen Sie nun eine neue „Einstellungsebene“ vom Typ „Gradationskurve“ an. Im Dialog „Gradationskurve“ wählen Sie den „a-Kanal“. Ziehen Sie nun den Anfasspunkt unten links um einen Teilstrich nach innen. Mit dem obersten Anfasspunkt verfahren Sie ebenso.
  3. Wiederholen Sie Schritt 2 für den „b-Kanal“. Das Foto erscheint nun in sehr knalligen, warmen Farben. Die überbetonten Bonbonfarben werden Sie aber ganz schnell wieder los: Wandeln Sie das Bild mit „Bild, Modus, RGB-Farben“ in den ursprünglichen Farbraum zurück. Jetzt wirken die Farben immer noch kräftig aber nicht mehr knallig.

Die etwas andere Perspektive – sehen mit den Augen eines Froschs

Ob ein Foto langweilig oder interessant wirkt – darüber entscheidet schon die Perspektive, aus der es aufgenommen wurde. Ich finde Aufnahmen aus der Froschperspektive besonders reizvoll. Hier wird die Kamera in Bodennähe gehalten. Wenn man dann noch eine Weitwinkelstellung des Zooms wählt, treten kleine Pflanzen, Tiere oder Gegenstände im Vordergrund deutlich hervor.

Nun ist es nicht jedermanns Sache, sich in der freien Natur oder auf einem belebten Platz der Länge nach hinzulegen, um die Kamera in die Froschperspektive zu bringen. Klar im Vorteil ist hier, wer eine Kamera mit schwenkbarem Display hat: Damit lässt sich das Motiv aus der Hocke bequem von oben anvisieren. Für Spiegelreflexkameras gibt es für diesen Zweck übrigens Winkelsucher, die einfach auf das Okular gestülpt werden. Zur Not tut es aber auch ein aufgeschnittener Müllsack als Unterlage – er schützt die Kleidung vor den ärgsten Verschmutzungen.

Probieren Sie doch selbst einmal aus, welch völlig neuer Blick auf Alltägliches die Froschperspektive liefert. Hier ein paar Anregungen:

  1. Fotografieren Sie Blüten von Kleinpflanzen gegen die Himmel. Das Blau bietet einen einzigartigen Farbkontrast zu Blüten in warmen Farben. TIPP: Schalten Sie einen Aufhellblitz hinzu – dann kommt das Himmelsblau besonders intensiv auf Ihre Aufnahme.
  2. Nehmen Sie einen Kirchturm oder ein anders Gebäude von weit unten auf. Wählen Sie die stärkste Weitwinkelstellung Ihres Zooms – damit wird die ungewöhnliche Perspektive noch stärker betont.
  3. Nutzen Sie natürliche oder künstliche Einschnitte ins Gelände, um einen tiefen Kamerastandpunkt zur erreichen. Blumen lassen sich ohne Mühen in den Bergen von unten fotografieren: Einfach die Kamera von unten den Hang hinauf richten. In Städten bieten U-Bahnschächte und andere Treppen in den Untergrund Gelegenheit, mit der Kamera bequem auf Bodenniveau zu kommen.
  4. Kleintiere wie Katzen, Hasen oder kleine Hunde wirken natürlicher, wenn Sie sich mit Ihrer Kamera auf Augenhöhe Ihres Lieblings begeben. Und Personenfotos aus der Froschperspektive aufgenommen, bekommen ebenfalls einen ganz neuen Reiz.

Donnerstag, Juli 20, 2006

So lassen Sie Ihre Porträt-Aufnahme sanfter erscheinen

Der britische Fotograf David Hamilton wurde weltberühmt mit seinen weichen, nahezu unscharfen Porträtfotos. Er benutze spezielle Vorsatzlinsen, die seinen Fotos jede Härte nahmen und für eine märchenhafte Anmutung sorgten. Der verträumte Stil von Hamiltons Fotos ist nicht ganz meine Sache. Aber anderseits finde ich, dass Porträtfotos meist übermäßig scharf aus der Digitalkamera kommen. Gnadenlos ist da jede Hautunreinheit zu sehen, ohne Schonung wird jedes Fältchen wiedergegeben.

Mit Photoshop Elements ist es zum Glück kein Hexenwerk, Porträts etwas abzusoften und sanfter erscheinen zu lassen. Der Trick dabei: Für jede Bildpartie lässt sich die ursprüngliche Schärfe leicht wiederherstellen. So können Sie etwa den strahlenden Glanz der Augen beibehalten.

Probieren Sie es doch selbst einmal aus:

  1. Duplizieren Sie Ihr Porträt mit [Strg]+[J] auf eine neue Ebene 1.
  2. Markieren Sie die Ebene 1 und wählen Sie Filter, Weichzeichnungsfilter, Gaußscher Weichzeichner. Stellen Sie den Radius auf 1,8 Pixel ein.
  3. Das Foto wirkt zunächst arg soft. Korrigieren Sie nun den Weichzeichnungseffekt an Bildpartien wie Mund, Augen und Nase: Wählen Sie das Werkzeug Radiergummi und stellen Sie es auf eine Deckkraft von etwa 30 Prozent ein. Malen Sie nun über die Bildbereiche, die Sie etwas schärfer haben möchten. Durch mehrmaliges Übermalen erhöhen Sie die Schärfe weiter.
  4. Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, verschmelzen Sie mit [Strg]+[J] die Ebenen zu einer Hintergrundebene.

Donnerstag, Juli 13, 2006

Motiv schnell vom Hintergrund befreien


Wie Sie Ihr Motiv schnell vom Hintergrund befreien


Kürzlich habe ich auf die Schnelle das Nachbarskind fotografiert. Dummerweise waren eine hässliche Hauswand und die Mülltonne mit auf die Aufnahme geraten. So wollte ich das Bild der Nachbarin nicht geben – ein anderer Hintergrund musste her. Das ließ sich mit Photoshop Elements 4 besonders einfach bewerkstelligen, denn mit dem Befehl Magisches Extrahieren befreit es Ihr Hauptmotiv blitzschnell vom Hintergrund:

  1. Klicken Sie im Bild-Menü auf Magische Extrahierung. In der Regel ist jetzt bereits der Vordergrundpinsel eingeschaltet. Malen Sie einzelne rote Striche über die Hauptperson. Es kommt nicht darauf an, das ganze Portrait zu übermalen, und Sie müssen auch nicht die Konturen nachziehen. Wichtig vielmehr: Alle Farbbereiche bekommen einen roten Strich ab! Also geht mindestens ein Strich über die Streifen des Hemdes. Mund, Augen, Haare und die schattige Halspartie werden ebenfalls kurz übermalt.

  2. Schalten Sie nun den Hintergrundpinsel ein und schraffieren Sie damit die Bildbereiche, die Sie loswerden möchten.

  3. Klicken Sie auf Vorschau. Nach einer kleinen Pause präsentiert Ihnen Photoshop Elements Ihr freigestelltes Hauptmotiv. Die Funktion Rand entfernen hilft Ihnen, störende Säume an den Kanten Ihres Motivs loszuwerden.


Nachdem Sie Ihr Motiv ausgeschnitten haben, versehen Sie es ganz einfach mit einem neuen Hintergrund:


  1. Öffnen Sie die Bilddatei, die als Hintergrund dienen soll.

  2. Ziehen Sie Ihr freigestelltes Motiv mit dem Verschiebewerkzeug in die neue Datei. Es wird dort als separate Ebene eingefügt. Position und Größe Ihres Hauptmotivs können Sie so jederzeit wie gewünscht anpassen.

Eine neue Farbe für Ihr Hauptmotiv


"Das rote Sweatshirt sieht ja schrecklich aus. Wie konntest du mich damit nur fotografieren!“. Manche Menschen sind unerbittlich, wenn die Farbharmonie auf einem Foto nicht stimmt. Meistens kann ich sie schnell besänftigen, indem ich die Farben einfach in Photoshop Elements anpasse. So wird etwa aus einem roten Sweatshirt ein blaues:


  • Öffnen Sie das Untermenü Überarbeiten, Farbe anpassen und klicken Sie auf Farbton/Sättigung anpassen. Das Klappmenü Bearbeiten zeigt zunächst Standard an. Stellen Sie hier einen beliebigen Farbbereich ein, zum Beispiel Gelbtöne.

  • Dann klicken Sie in den roten Pullover. Der Mauszeiger erscheint hier als Pipette. Jetzt wechselt die Anzeige: Sie bearbeiten ab sofort nur noch den Farbbereich Rottöne 2.

  • Jetzt spielen Sie mit dem Farbton-Regler verschiedene Farbtöne durch. Ziehen Sie den Regler zum Beispiel nach rechts bis zum Wert +100, das Sweatshirt erscheint in Quietschgrün.

  • Lieber nicht? Eine Linksbewegung bis zum Wert -40 bringt ein deftiges Rosa. Aber das muss auch nicht sein. Ziehen Sie den Farbton-Regler bis zum Wert -120, so erhalten Sie ein kräftiges Blau.

  • Bestätigen Sie die neuen Farben mit OK.

Quer- oder Hochformat – was eignet sich wann?


Früher hat praktisch immer das Motiv darüber entschieden, ob das Quer- oder das Hochformat besser geeignet ist. Heute sollten Sie sich vor allem danach richten, auf welchem Ausgabemedium Ihre Aufnahmen vorwiegend betrachtet werden. Sehen Sie Ihre Fotos vor allem auf dem TV- oder PC-Bildschirm an, ist das Hochformat tabu. Denn Hochformat-Fotos werden auf dem Monitor entweder mit hässlichen schwarzen Balken an den Seiten angezeigt. Oder – was fast noch schlimmer ist – bei der Wiedergabe oben und unten beschnitten.


Drucken Sie Ihre Aufnahmen dagegen oder lassen Sie Abzüge anfertigen, richtet sich der Formatfrage nach dem Motiv: Das Querformat wirkt ruhig, das Hochformat bringt Dynamik in Ihre Bilder. Typische Vertreter für das Querformat sind Landschaftsaufnahmen. Hochformatig nimmt man meist hohe Gebäude auf, aber oft auch Porträts.

Wie Sie Ihre eBay-Angebote perfekt in Szene setzen


Wer seine Angebote bei eBay mit guten Fotos illustriert, erzielt deutlich bessere Preise. Doch selbst Angebote in der Rubrik „Foto & Camcorder“ sind oftmals recht lieblos fotografiert, wie ich finde. Dabei ist es mit den folgenden Tricks ganz einfach, professionelle Produktfotos aufzunehmen:


  • Sorgen Sie für eine möglichst gleichmäßige, diffuse Beleuchtung. Das gelingt am besten, wenn Sie Ihren Artikel im Freien bei leicht bewölktem Himmel fotografieren.

  • Achten Sie darauf, dass es zu keinen ausgeprägten Lichtreflexionen kommt. Bei nicht-metallischen Gegenständen vermeiden Sie unschöne Reflexe mit einem Polfilter.

  • Ihr Artikel sollte das Bild möglichst komplett ausfüllen. Sorgen Sie auch auf einen möglichst neutralen Hintergrund.

  • Mit einer leichten Telestellung des Objektivs (Brennweite so um 100 mm) vermeiden Sie, dass Ihr Artikel verzerrt wiedergegeben wird.

  • Möchten Sie eine Eigenschaft Ihres Angebots besonders hervorheben oder auf eine Beschädigung hinweisen? Dann machen Sie auch eine Detailaufnahme – so können sich mögliche Interessenten schnell informieren.

    Tipp: In Photoshop Elements hilft Ihnen der Befehl Für Web speichern aus dem Datei-Menü, Ihre Fotos in der gewünschten Größe abzulegen.

Schnelle Belichtungskorrektur per Ebenentechnik


Ausgeprägte helle und dunkle Partien in einem Motiv überfordern oft den Belichtungsspielraum von Digitalkameras. Die meisten Kameras belichten so, dass es gerade noch Zeichnung in den Lichtern gibt. In den dunklen Bildpartien sind dann kaum noch Details auszumachen. Dabei enthalten die Tiefen oft noch ungeahnte Details. Probieren Sie doch einmal diesen Trick aus, um ein Foto schnell und subtil aufzuhellen:


  • Duplizieren Sie Ihr Bild mit der Tastenkombination [Strg]+[J] auf eine neue Ebene. Sie erhält automatisch den Namen Ebene 1.

  • Ändern Sie die Überblendmethode der Ebene 1 von Normal auf Negativ Multiplizieren. Sogleich wirkt das Gesamtbild deutlich heller.

  • Falls das Foto immer noch zu dunkel erscheint, duplizieren Sie einfach Ebene 1 nochmals und wählen Sie auch hier wieder den Überblendmodus Negativ Multiplizieren.

  • Sollte Ihr Gesamtbild jetzt doch zu hell erscheinen, reduzieren Sie die Deckkraft der obersten Ebene ein wenig.

Fertig. Die ganze Operation nimmt keine drei Minuten in Anspruch und zaubert ausgewogen belichtete Aufnahmen hervor.

Auf die Schnelle mehr Kontrast für Ihre Fotos

Schlechtes Wetter ist kein Grund, um auf das Fotografieren zu verzichten. Wenn allerdings ein bleischwerer Wolkenhimmel über der Szenerie liegt, gibt es nur ein fahles, völlig schattenfreies Licht. Hier entstehen manchmal nahezu kontrastfreie Fotos, die wie mit einem Grauschleier überzogen wirken. Ich vertreibe das Grau aus solchen Fotos mit einem einfachen, aber genialen Trick:


  1. Rufen Sie unter Filter, Scharfzeichnungsfilter den Befehl Unscharf maskieren auf.

  2. Wählen Sie folgende Einstellungen: Schärfe = 30%
    Radius = 45%
    Schwellenwert = 0

Tipp: Mit diesen Einstellungen bei Unscharf maskieren lassen sich auch Fotos aufbrezeln, die von nicht so hochwertigen Objektiven zu weich aufgenommen wurden.

Fotografieren im Regen – so klappt’s garantiert


Es regnet. Jetzt aber schnell die Kamera einpacken, damit sie bloß nicht nass wird! Und außerdem ist’s jetzt viel zu ungemütlich zum Fotografieren. Schade! Denn Regenwetter bietet Ihnen die Chance auf wundervolle Impressionen.


Zugegeben, bei einem sommerlichen Wolkenbruch bleibt meine Kamera auch im Haus. Denn eine kräftige Dusche vertragen die heutigen Apparate nicht. Den einen oder anderen Wasserspritzer sollten sie allerdings aushalten. Bei einem feinen Landregen oder wenn es nieselt, lässt sich Ihre Kamera mit simplen Mitteln vor dem nassen Element schützen:


  • Einfach aber wirkungsvoll ist der Regenschirm. Wenn Sie nicht gerade eine kilo-schwere D-SLR-Ausrüstung mit sich herumschleppen, können Sie Ihre Kamera auch mit einer Hand bedienen. Vielleicht beschirmt Sie aber auch ein hilfreicher Partner oder Fotofreund.

  • Nutzen Sie Bäume, Torbögen, Wartehäuschen etc. als Regenschutz.

  • Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen: Schneiden Sie in den Boden einer Plastiktüte ein kreisrundes Loch. Stecken Sie das Objektiv Ihrer Kamera durch dieses Loch und fixieren Sie die Plastiktüte z. B. mit einem Gummiband. Das sieht zwar nicht gerade professionell aus, funktioniert aber wunderbar.

  • Ein sauberes Taschentuch aus Baumwolle komplettiert Ihre Ausrüstung. Damit wischen Sie Regentropfen von der Frontlinse des Objektivs.

Bei Aufnahmen im Regen kann die Belichtungsautomatik Ihrer Kamera mitunter falsche Werte wählen. Regenfotos geraten gerne zu hell, weil die Belichtungsautomatik die dunkle Szenerie auf ein neutrales Grau belichtet. Erhöhen Sie die Dramatik Ihrer Aufnahmen, indem Sie die Belichtung eine halbe Stufe nach unten korrigieren.

Faszination Feuerwerk gekonnt im Bild verewigt

Jetzt im Sommer jagt eine Party die andere. Und wo es etwas zu feiern gibt, darf ein Feuerwerk nicht fehlen. Die farbenprächtigen Raketen am Nachthimmel sind ein ganz besonderes Fotomotiv. Probieren Sie doch selbst einmal, den Feuerzauber im Foto festzuhalten. Mit diesen Tricks gelingt es Ihnen garantiert:


  • Fotos von einem Feuerwerk benötigen lange Belichtungszeiten von etwa 5 bis 15 Sekunden. Verwacklungsfreie Aufnahmen gelingen Ihnen garantiert, wenn Ihre Kamera bombenfest auf ein Stativ geschraubt ist.

  • Nur ganz wenige Kameras bieten ein spezielles Motivprogramm „Feuerwerk“. Falls es an Ihrem Apparat fehlt: Stellen Sie manuell eine Belichtungszeit von etwa 5 Sekunden ein. Variieren Sie diese Einstellung dann ruhig einmal: Verlängern Sie die Belichtung zum Beispiel, um möglichst lange Feuerschweife aufzunehmen.

  • Damit durch die langen Belichtungszeiten störendes Bildrauschen in Ihren Aufnahmen nicht Überhand nimmt, stellen Sie die geringstmögliche ISO-Zahl ein. Wählen Sie höchstens ISO 100, besser ISO 50.

  • Wählen Sie Ihren Aufnahmestandort mit Bedacht: Achten Sie darauf, dass sich keine Pflanzen oder Gebäude zwischen Ihnen und dem Feuerwerk befinden. Sie sollten möglichst freies Sichtfeld auf das Spektakel haben.

  • Gehen Sie nicht zu nah heran – Sie möchten ja den Feuerzauber möglichst umfassend aufs Foto bannen. Zoomen Sie zusätzlich möglichst weit aus.