












Wie Sie Ihr Motiv schnell vom Hintergrund befreien
Nachdem Sie Ihr Motiv ausgeschnitten haben, versehen Sie es ganz einfach mit einem neuen Hintergrund:
"Das rote Sweatshirt sieht ja schrecklich aus. Wie konntest du mich damit nur fotografieren!“. Manche Menschen sind unerbittlich, wenn die Farbharmonie auf einem Foto nicht stimmt. Meistens kann ich sie schnell besänftigen, indem ich die Farben einfach in Photoshop Elements anpasse. So wird etwa aus einem roten Sweatshirt ein blaues:
Früher hat praktisch immer das Motiv darüber entschieden, ob das Quer- oder das Hochformat besser geeignet ist. Heute sollten Sie sich vor allem danach richten, auf welchem Ausgabemedium Ihre Aufnahmen vorwiegend betrachtet werden. Sehen Sie Ihre Fotos vor allem auf dem TV- oder PC-Bildschirm an, ist das Hochformat tabu. Denn Hochformat-Fotos werden auf dem Monitor entweder mit hässlichen schwarzen Balken an den Seiten angezeigt. Oder – was fast noch schlimmer ist – bei der Wiedergabe oben und unten beschnitten.
Drucken Sie Ihre Aufnahmen dagegen oder lassen Sie Abzüge anfertigen, richtet sich der Formatfrage nach dem Motiv: Das Querformat wirkt ruhig, das Hochformat bringt Dynamik in Ihre Bilder. Typische Vertreter für das Querformat sind Landschaftsaufnahmen. Hochformatig nimmt man meist hohe Gebäude auf, aber oft auch Porträts.
Wer seine Angebote bei eBay mit guten Fotos illustriert, erzielt deutlich bessere Preise. Doch selbst Angebote in der Rubrik „Foto & Camcorder“ sind oftmals recht lieblos fotografiert, wie ich finde. Dabei ist es mit den folgenden Tricks ganz einfach, professionelle Produktfotos aufzunehmen:
Ausgeprägte helle und dunkle Partien in einem Motiv überfordern oft den Belichtungsspielraum von Digitalkameras. Die meisten Kameras belichten so, dass es gerade noch Zeichnung in den Lichtern gibt. In den dunklen Bildpartien sind dann kaum noch Details auszumachen. Dabei enthalten die Tiefen oft noch ungeahnte Details. Probieren Sie doch einmal diesen Trick aus, um ein Foto schnell und subtil aufzuhellen:
Schlechtes Wetter ist kein Grund, um auf das Fotografieren zu verzichten. Wenn allerdings ein bleischwerer Wolkenhimmel über der Szenerie liegt, gibt es nur ein fahles, völlig schattenfreies Licht. Hier entstehen manchmal nahezu kontrastfreie Fotos, die wie mit einem Grauschleier überzogen wirken. Ich vertreibe das Grau aus solchen Fotos mit einem einfachen, aber genialen Trick:
Es regnet. Jetzt aber schnell die Kamera einpacken, damit sie bloß nicht nass wird! Und außerdem ist’s jetzt viel zu ungemütlich zum Fotografieren. Schade! Denn Regenwetter bietet Ihnen die Chance auf wundervolle Impressionen.
Zugegeben, bei einem sommerlichen Wolkenbruch bleibt meine Kamera auch im Haus. Denn eine kräftige Dusche vertragen die heutigen Apparate nicht. Den einen oder anderen Wasserspritzer sollten sie allerdings aushalten. Bei einem feinen Landregen oder wenn es nieselt, lässt sich Ihre Kamera mit simplen Mitteln vor dem nassen Element schützen:
Jetzt im Sommer jagt eine Party die andere. Und wo es etwas zu feiern gibt, darf ein Feuerwerk nicht fehlen. Die farbenprächtigen Raketen am Nachthimmel sind ein ganz besonderes Fotomotiv. Probieren Sie doch selbst einmal, den Feuerzauber im Foto festzuhalten. Mit diesen Tricks gelingt es Ihnen garantiert:
„Wow – tolle Aufnahme. Und von vorne bis hinten scharf!“ Kennen Sie diesen Kommentar, wenn jemand Ihre Bilder betrachtet? OK, für Landschaftsfotos oder Sachaufnahmen ist es meist angebracht, dass alle Motivdetails scharf wiedergegeben werden. Doch bei vielen anderen Motiven sorge ich dafür, dass unwichtige Bildpartien gezielt im Unscharfen verschwinden. So wird der Blick des Betrachters automatisch auf wichtige Bildbereiche gelenkt.
Klassisch ist etwa das Spiel mit scharfen und unscharfen Bildpartien bei Porträtaufnahmen: Hier sorgt ein deutlich unscharfer Hintergrund dafür, dass nichts von der abgelichteten Person ablenkt. Aber auch der Bildvordergrund darf ruhig schon einmal unscharf geraten – etwa ein Kreuz vor einer Kirche. Spielen so doch bei Ihren nächsten Aufnahmen einmal verschiedene Schärfeeinstellungen durch. Sie werden überrascht sein, wie unterschiedlich ein und dasselbe Motiv wirken kann. Hier noch ein paar Tipps, wie Sie gezielt scharfe und unscharfe Bildpartien erhalten: